Bangkok die Megacity

Die letzten vier Tage war ich nun in Bangkok, einer Stadt, die sich bis zum Horizont erstreckt und an jeder Ecke einen anderen Geruch verströmt.

Gerade liege ich in Hanoi in meinem Bett und versuche irgendwie diesen Artikel zu veröffentlichen und wenn Du das hier liest, hat es endlich geklappt 🙂 In diesem Artikel schreibe ich noch nicht über irgendwelche Geschichten, die ich erlebt habe, denn die möchte ich verfassen, wenn ich am Strand liege und mich ganz aufs Schreiben konzentrieren kann. Die Internetverbindung ist wirklich so miserabel, dass ich leider keine Fotos hochladen kann und ich habe schon den Verdacht, dass die MAC-Adresse meines Netbooks vom Router gesperrt wird. Wer mir aber auf Facebook folgt, erhält regelmäßig neue Fotos im Newsfeed 😉

Bangkok

Der erste Eindruck war extrem. Ich war total aufgeregt und bin mit gemischten Gefühlen vom Flughafen zum Hostel im Stadtteil Silom gefahren. Autos und Mopeds rasten an mir vorbei und der Straßenverkehr schien nicht aufzuhören.
Die Hitze ab Mittag war unerträglich, aber trotzdem war alles faszinierend. Der Schock lies nach.

 

Sehenswürdigkeiten

Die klassischen Ziele in Bangkok sind die Tempel Wat Pho und Wat Arun und der Königspalast. Beide Tempel habe ich mir natürlich am ersten Tag angeschaut, aber der Palast reizte mich nicht.

Wat Pho ist eine größere Tempelanlage im Herzen Bangkoks und beinhaltet einen rießigen, liegenden und vergoldeten Buddah. Schöner fand ich aber eine Pagode dahinter, in der man sich hinsetzen und ein weiteres  goldene Abbild von Buddah bestaunen kann.

Das Gewusel in China Town und am Wochenendmarkt Chatuchak hat mir sehr gefallen und an den vielen Essensständen kann man toll essen. Chatuchak ist der größte  Markt Bangkoks. Von Kochlöffel über Fußballtrikots bis hin zu Computerspielen gibt es dort alles auf einer Fläche von 10 Fußballfeldern.

Am Freitagabend war die Vertigo Bar im obersten Stockwerk des Banyan Tree Hotels für meinen Aufenthalt purer Luxus. Das Bier kostet 310 Baht, aber die Aussicht bei Nacht ist fantastisch.

Eine faszinierende Tour habe ich über ABC Amazing Bangkok Cyclist gebucht. Mit einer Gruppe von 8 Teilnehmern und 2 Guides fuhren wir mit dem Fahrrad durch Bangkoks Straßen. Beide Guides sprachen sehr gut englisch und die Tour ging zuerst nach Little China und danach zu einem großen Lebensmittelmarkt, indem ich keinen einzigen Touristen außer uns gesehen habe. Die erste Pause legten wir am Stadion ein und aßen frische Früchte vom Markt. Weiter ging es durch einen Slum und mit dem Boot über den Fluss in ein Naturschutzgebiet und aßen Lunch an einem buddhistischen Tempel. Die Tour dauerte ca. 5 Stunden und war wirklich ein toller Einblick in ein anderes Bangkok.

Freundliche Menschen

Am ersten Tag wollte ich mir Wat Pho anschauen und ging vom Hostel zur Fährstation. Ich hatte mich zweimal verlaufen und wurde beide Male von Einheimischen darauf hingewiesen, dass ich den flaschen Weg gehe, ohne nachzufragen.
Die thailändische Mentalität hat mich völlig überrascht. Ich hatte angenommen, dass die Einwohner Bangkoks sehr genervt vom ständigen Lärm, den Abgasen und den Touristen sind. Im Endeffekt hat sich das komplett widerlegt. Thailänder sind die freundlichsten Menschen, die ich in meinem Leben kennen gelernt habe. Sie haben ständig ein Lächeln auf dem Gesicht und wirken von Innen glücklich.

Hostel

 

 

 

 

ährend meines ganzen Aufenthalts schlief ich im Lub d Silom einem sehr coolen, aber auch recht westlichen, Hostel. Wenn man das erste Mal in Südostasien oder Bangkok ist, ist das hier ein super Startpunkt. Es wird mehrmals täglich geputzt und die Betten sind weich. Tagsüber ist es ruhig und ab 17 Uhr (ab 17 Uhr regnet es bis ca. 18 Uhr jeden Tag) ist die Terrasse und die Lobby voll an Backpackern. Es gab keinen Tag den ich abends alleine verbracht habe.

Die Dormbetten liegen im durchschnittlichen Preisbereich, aber die Einzel- und Doppelzimmer unverhältnismäßig teuer (für 1700 Baht bekommt man schon ein Hotelzimmer mit Pool).

Bei meinem nächsten Besuch in Bangkok werde ich mich hier wieder einnisten.

Von A nach B

Als ich angereist bin, konnte ich problemlos den Flughafenzubringer und den Skytrain benutzen. Ein Taxi oder der Bus wäre auch möglich gewesen, aber die Züge sind perfekt klimatisiert und günstiger als ein Taxi.

Innerhalb Bangkoks ist das Taxi die beste Möglichkeit: Verhältnismäßig günstig und auch klimatisiert. Von meinem Hostel lag ein Fähranleger nicht weit entfernt und die Fahrt mit der orangen Linie kostet nur 15 Baht, egal wie lange man fährt.

Als weitere Möglichkeit gibt es noch die Tuk Tuks und Mototaxis, welche ich beide nicht gefahren bin.

 

Essen

Es hat mich einige Zeit gekostet von den Straßenständen zu essen. Da es aber keine andere Möglichkeit gibt außer in ein sehr teures westliches Restaurent zu gehen, ist man fast gezwungen draußen zu essen.

Ich möchte dieses Thema in diesem Artikel nicht kurz nebenbei erwähnen, stattdessen wird es bald einen eigenständigen Artikel hierzu geben.