Saigon

3,5 Millionen Roller auf den Straßen und ein unglaubliches Nachtleben – Das ist Ho-Chi-Minh-Stadt, bzw. Saigon.

In Saigon habe ich 4 Nächte verbracht. Direkt auf der Backpackerstraße, im 2. Distrikt, habe ich in einem Hostel geschlafen und die Nächte verbracht.

Gerade sitze ich ich in einem Café im internationalen Flughafen und schaue auf die Check-In-Halle runter. Typisch deutsch, den ich bin viel zu früh hier.

 

Kriegsmuseum

Viele Sehenswürdigkeiten oder Spaziergänge habe ich in Saigon nicht gemacht. Kaffee trinken und mich mit anderen Backpackern in der Lobby unterhalten waren meine Hauptbeschäftigungen.

Am zweiten Tag bin ich jedoch in das Kriegsopfermuseum gegangen. Neben einer Menge Waffen wurden viele Fotos aus dem Vietnamkrieg gezeigt. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Thema Kriegsopfer, jedoch werden beide Seiten des Vietnamkriegs beleuchtet. Vietnamesische und us-amerikanische Kriegsopfer werden hier beleuchtet. Es war sehr deprimierend. Im Hostel nannten wir das Museum die meiste Zeit „The depressing museum“. Nichts desto trotz ist das Museum sehenswert (englisches Wikipedia und Bewertungen auf Tripadvisor).

 

Nachtleben

 

Das Nachtleben ist unglaublich. Es gibt im 2. Distrikt unglaublich viele Discos, Kneipen und Bars. Gleich an meinem ersten Abend habe ich an einem Pub Crawl teilgenommen.

Vorbei an „Naughty Girls“ zogen wir in die erste Bar. Die Bar war eine Sportsbar und vom Beamer wurde ein Rugbyendspiel ausgestrahlt. Mit Hinblick auf meine kommenden Monate in Neuseeland lies ich mir von einem Engländer die Regeln erklären (am nächsten Morgen hatte ich sie leider wieder vergessen).

Als nächstes ging es in einen Electro-Club. Die Beats kamen aus den Boxen und das Feeling war der Hammer.

Der DJ hatte aufgeschnappt, dass sich 20 Backpacker in der Meute befinden und angefangen schlechte Musik aus der 80ern aufzulegen. Jetzt fühlte ich mich, wie auf einem Volksfest. Leute tanzten zu YMCA auf dem Tresen und Makarena begeisterte die Vietnamesen unglaublich.

Nach einiger Zeit war es genug für mich. Ich ging ins Hostel.

 

Der nächste Tag war relaxter. Mit zwei Freunden sind wir in die Chill Skybar, einer Rooftopbar, gegangen. Genau wie in Bangkok gibt hier unglaublich viele Bars, aber die Skybar ist einzigartig. Sie ist die höchste Bar, die nicht in Downtown ist, und man hat eine unglaublichen Blick auf die Skyline, die Vorstädte und den Sonnenuntergang.