Sightseeing in Hanoi, Touristenprogramm in Ha Long Bay und Wandern in Sapa

Hanoi ist meine zweite Grossstadt auf meiner Reise. Ich wurde vom Hostelinhaber mit einem Geländejeep vom Flughafen abgeholt und direkt vor dem Central Backpackers Hostel abgesetzt. Regeln im Straßenverkehr scheint es nicht zu geben, sondern nur Verhaltensregeln und folgende Normen:

  • Mofafahrer schlägt Fußgaenger
  • Autofahrer schlägt Mofafahrer
  • Busfahrer schlägt Autofahrer
  • LKW schlägt Busfahrer
  • Beladener Bus schlägt LKW

Natürlich gibt es noch einen Trumpf:

  • Wer Mumm hat, kommt überall durch

Wenn man jedoch an Bangkok gewöhnt ist, wird man sich im Straßenverkehr von Hanoi auch schnell zurechtfinden.

Hanoi war während meines Besuches extrem heiß und am letzten Tag hat es in Fäden geregnet.

 

Mein Hanoi


Am ersten Tag habe ich meinen Tagesrucksack geschnappt und bin um den Ho Kiem Lake und durch das Old Quarter gewandert. Das Old Quarter ist fantastisch. Die Straßen sind eng und überall gibt es etwas zu sehen.

Man kann sich auf kleinen Hockern draußen auf die Straße setzen und lokales Bia Hoi, Kaffee oder einen Eistee mit dem Namen „Chai Da“ geniessen.

Den nächsten Tag hatte ich Sightseeing auf dem Plan und bin ca. 2 km zu Fuß zum Literaturtempel gegangen. Es macht unglaublich viel Spaß sich die Straßen anzusehen und Menschen zu beobachten. Im Literaturtempel saß ich auf einer schattigen Bank als eine Gruppe von vietnamesischen Schulkindern auf mich zu kam und Fotos mit mir machen wollten. Ich sollte aufstehen, damit man den Größenunterschied erkennt, und schön fotogen grinsen.

Weil es so unglaublich heiß war, verhandelte ich mit einem Mototaxifahrer mich zum Mausoleum von Ho Chi Minh zu bringen. Wir fuhren anschließend durch die Straßen von Hanoi und da meine Beine zu lang sind, streifte ich andere Motorräder und Autos ständig.

Leider war es Montag und alle Gebäude hatten geschlossen, weswegen ich das Sightseeingprogramm auf Mittwoch verschob. Wie es kommen musste, hat es Mittwoch aus Strömen gegossen und ich musste im Hostel bleiben. Ich bin nur kurz raus, um etwas zu essen oder Kaffee / Chai Da zu trinken.

 

Ha Long Bay

Am Dienstag unternahm ich den obligatorischen Ausflug zur Ha Long Bay. Es sieht wirklich toll aus, wie die Steinmassen aus dem Wasser hinausragen.

Jedoch kann ich jedem nur empfehlen eine Tour mit Übernachtung zu buchen. Die Backpacker, die das gemacht haben, fanden es sehr schön. Ich für meinen Teil bin nur für einen Tagestrip dort hin gefahren und es hat sich als komplettes Touristenprogramm offenbart. Es war eher Zeitverschwendung an der Tour teilzunehmen, obwohl der Guide einen Narren an mir gefressen hatte und ich eine Sonderstellung erhielt.

 

Sapa

Ein Wort: WUNDERVOLL!

An- und abgereist bin ich per Nachtzug was, neben dem Nachtbus, die komfortabelste Lösung ist. Ein Mototaxifahrer holte mich von meinem Hostel ab, das war die, bis jetzt, aufregendste Fahrt auf meiner Reise. Auf meinem Rücken trug ich meinen großen Rucksack und vor der Brust meinen kleinen Tagesrucksack und so fuhr wir zu zweit durch die dunkle Rushhour um halb 9 abends zum Bahnhof.

Vom Bahnhof in Lao Cai schlängelte sich unser Minibus für eine Stunde die Berge bis nach Sapa hoch.

Sapa ist klasse. Ich war zwei Tage zum Trekking dort und habe eine Nacht bei einer Bergvolkfamilie der H’Mong übernachtet. Abends haben wir in der Gruppe gegessen und mit unserer Guide selbstgemachten Reisschnaps getrunken. Leider war es sehr nebelig und am ersten Tag hat es viel geregnet und die Wege waren matschig, aber es war unglaublich schön durch die Reisterrassen zu wandern.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so wirklich was ich schreiben soll, guckt euch am Besten die Fotos an.